Berlin und Potsdam

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Als ich aus dem Hotel kam gerade diese Stretchlimosine angefahren, leider nicht um mich abzuholen.

   

Wenn man so den ganzen Tag auf den Beinen ist, merkt man gar nicht wie viele Kilometer man gelaufen ist. An die nächste Haltestelle, den Bus 100 genommen und zum Bahnhof Zoo. Die paar Meter zum Hotel geht's zu Fuß .Und dann war es wieder Zeit ins Hotel zu gehen, den Tag wie einen Film an sich vorbeigehen zu lassen und ins Bett.

   
 

 

 

Vorbei an einem attraktiven Glasgebäude, den Namen des Gebäudes, das am Abend grün, blau und lila leuchtet, habe ich leider nicht herausgefunden.

Wieder über den Kurfürstendamm Richtung Bahnhof Zoo und zum Alexanderplatz.

Von dort aus habe ich mir für heute "Unter den Linden" und die vielen Gebäude anderen Sehenswürdigkeiten an der berühmten Straße vorgenommen.

   

Standbild Friederich der Große, der in Berlin und Potsdam allgegenwärtig zu sein scheint. An vielen Orten und Plätzen sieht man diese Reiterbilder oder auch Skulpturen vom Alten Fritz stehen.

   

 

 

Schon 1667 verfügte Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (der Große Kurfürst) in seinem politischen Testament, dass "ein schönes Zeughaus allda angelegt werden muß ".Erst am 28. Mai 1695 ließ Kurfürst Friedrich III. den Grundstein für das Zeughaus legen. Im Herbst 1699 übernahm Jean de Bodt die Bauleitung am Zeughaus. Im Jahre 1706 wurde am Hauptportal das vergoldete Brustbild Friedrichs I. angebracht. Damit galt der Bau als errichtet. Entstanden war ein monumentaler, streng gegliederter zweigeschossiger Bau mit einem fast quadratischen Grundriss von 90 Metern Seitenlänge und mit zahlreichen schmückenden Skulpturen. Er umschließt einen ebenfalls beinahe quadratischen Innenhof von 38 Metern Seitenlänge. Am Hauptportal ist eine programmatische lateinische Inschrift zu lesen, sie bedeutet: "Den Waffentaten zur Anerkennung, den Feinden zum Schrecken, den Völkern und Bundesgenossen zum Schutz.

 

 

Akademie der Künste

Besondere Sammelschwerpunkte sind:
- Geschichte der Akademie der Künste in Berlin seit 1696
- Akademie-Mitglieder seit 1900
- Preisträger, Meisterschüler
- Künstler und kulturelles Leben in Berlin seit 1900
- Künstler-Emigration während des Nationalsozialismus
- Jüdischer Kulturbund in Deutschland 1933-1941
- Kunst und Kulturpolitik der DDR
- Archive deutscher Künstlervereinigungen.

   

Der Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff begann im Juli 1741 im Auftrag Friedrichs II. mit dem Bau der Königlichen Hofoper; noch Monate vor der Fertigstellung des Gebäudes 1743 wurde das Opernhaus am 7. Dezember 1742 mit Carl Heinrich Grauns Cleopatra e Cesare eröffnet. Das Gebäude gehörte zur Anlage des Forum Fridericianum am Opernplatz, dem heutigen Bebelplatz, und verfügte über drei separate Hallen, die zu einem großen Festsaal verbunden werden konnten: Das Haus verfügt derzeit über 1396 Sitzplätze im Hauptsaal (Parkett und drei Ränge) und fasst im Apollosaal 240 Zuschauer. Das Opernhaus wurde zuletzt 1983 bis 1986 umfassend restauriert. Der am 6. Dezember 1992 gegründete Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Staatsoper Berlin e. V. unterstützt die Arbeit der Staatsoper finanziell und ideell. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören Hans-Dietrich Genscher, Friede Springer, Teddy Kollek und Henry Kissinger. Mitte der 1990er Jahre wurde das Haus erneut umbenannt in Staatsoper Unter den Linden.

   

Neue Wache, eines der Hauptwerke des deutschen Klassizismus, stammte von Karl Friedrich Schinkel. Sie diente bis zum Jahr 1918, dem Ende der Monarchie, als „Haupt- und Königswache“. Im Jahre 1931 gestaltete Heinrich Tessenow das Gebäude der Neuen Wache zu einem Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges um. Seit dem Volkstrauertag 1993 dient die Neue Wache als zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft.

   

übrigens: ein Cappuchino kostet im Adlon 7 €, etwas happig finde ich!

Das Hotel Adlon Kempinski ist eines der luxuriösesten und bekanntesten Hotels in Deutschland. Es ist eine der ersten Adressen Berlins und liegt direkt am Pariser Platz, nur wenige Meter vom Brandenburger Tor entfernt.

Lorenz Adlon war ein ehrgeiziger Geschäftsmann der – klein angefangen – mehrere Lokalitäten und Kaffeehäuser besaß und aus dem so entstandenen Vermögen den Bau finanzierte. Mit den Genehmigungen hatte er keinerlei Probleme, da der deutsche Kaiser schon sehr bald auf das Projekt aufmerksam wurde und alles in seiner Macht stehende tat, um Adlon zu unterstützen.

Bekannte Gäste im Adlon:

 

 

   

Das Brandenburger Tor am Pariser Platz in Berlin wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. von Carl Gotthard Langhans zur Erinnerung an den Siebenjährigen Krieg errichtet und ist das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. gleichzeitig ein Staatssymbol mit dem viele wichtige Ereignisse der Geschichte Berlins, Europas und der Welt des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Das Brandenburger Tor bildet mit dem Pariser Platz den Abschluss der Straße Unter den Linden.

   

Eine Quadriga (deutsch: Viergespann) ist nach antikem Vorbild ein zweirädriger Streitwagen, der von vier nebeneinander gehenden Zugtieren, meist Pferden, gezogen wird. Die Quadriga wurde vor allem im alten Rom bei Wagenrennen und in Triumphzügen eingesetzt und häufig in Bildern und Statuen abgebildet.

   

Auf dem Pariser Platz am oder unter dem Brandenburger Tor gibt es immer etwas zu sehen. Bei gutem Wetter versucht man sogar Huskys vor einen wagen zu spannen und damit die Besucher durch die Stadt oder die Umgebung auszufahren.

Hier ist mal ein Leierkastenspieler unterm Brandenburger Tor, der alte Berliner Lieder spielt.

   

Das monumentale Ehrenmal aus Bronze befindet sich im Berliner Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tores, an der Straße des 17. Juni. Es wurde 1945 von Lew Kerbel geschaffen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden von der siegreichen Roten Armee im Stadtgebiet von Berlin drei sowjetische Ehrenmale angelegt. Sie sollten an die getöteten Rotarmisten erinnern, insbesondere an die etwa 20.000 Soldaten, die bei der Eroberung der NS-Reichshauptstadt gefallen waren. Diese Ehrenmale sind nicht nur Denkmale an den Sieg, sondern gleichzeitig auch Soldatenfriedhöfe und somit Sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland.

   

Die Siegessäule wurde 1864 von J. H. Strack für den Platz vor dem Reichstag entworfen und 1873 mit einer Victoria ( in Berlin Goldelse genannt) von F. Drake vollendet. Die Glasmosaiken hinter den toskanischen Säulen des Sockels stammen von A. v. Werner. Die Säule soll an die siegreichen Kriege Preußens gegen Dänemark (1854), Frankreich 1870/71) und Österreich (1866) erinnern und wurde mit vergoldeten Geschützrohren aus Kriegsbeute verziert. Unter Hitler wurde sie  1938/39 auf den großen Stern versetzt.        

   

1994 verlegte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker den ersten Amtssitz hierher. Roman Herzog war der einzige Bundespräsident, der von 1994 bis 1998 auch selbst im Schloss wohnte. Er soll das Schloss wegen seines schlechten technischen Zustandes und häufiger Pannen von Heizung, sanitären und elektrischen Anlagen bitter-ironisch als „Bruchbude“ bezeichnet haben.  Nachdem sich die technischen Pannen häuften, wurde eine Sanierung und grundlegende Erneuerung der technischen Ausstattung 2004–2005 durchgeführt. Während der Renovierung hatte der Bundespräsident sein Büro in das Bundespräsidialamt verlegt. Anfang Januar 2006 wurde Bellevue dem Bundespräsidenten wieder als Amtssitz übergeben. Wie sein Vorgänger Johannes Rau wohnt auch Horst Köhler nicht im Schloss Bellevue, sondern in einer Dienstvilla in Berlin-Dahlem. Die früheren Wohnräume wurden deshalb zu einem Bürotrakt für die Präsidentengattin umgebaut.

Das Schloss wurde im Auftrag des jüngeren Bruders von Friedrich II., Ferdinand von Preußen, nach Plänen von Michael Philipp Boumann errichtet und 1786 fertig gestellt. Dabei wurden ältere schon vorhandene Gebäudeteile einbezogen. Sein Grundriss ist eine lang gestreckte zweigeschossige Dreiflügelanlage bestehend aus dem lang gestreckten Hauptbau und den beiden Seitenflügeln (links „Damenflügel“, rechts „Spreeflügel“) im frühklassizistischen Stil. Die insgesamt 19 Fensterachsen des mittleren Flügels gliedert ein dreiachsiger Mittelrisalit mit einem Figurengekrönten Dreiecksgiebel, der auf vier Pilastern im korinthischen Stil ruht. Dort befindet sich heute auch der Haupteingang des Schlosses, der sich früher in den durch einen Fries optisch abgesetzten Ecken der Schlossanlage befand. m Ersten Weltkrieg diente es der Obersten Heeresleitung und der Regierung mit den Alliierten als Besprechungsort. Anschließend stand das Schloss zunächst leer. Von 1929 an nutzte man es als Bürogebäude, Volksküche und Ausstellungshalle. Die Seitenflügel dienten als Mietwohnungen, bis 1935 das „Staatliche Museum für Deutsche Volkskunde“ dort untergebracht wurde. Schon 1938 wurde das Schloss jedoch durch den Architekten Paul Baumgarten zum Gästehaus der Reichsregierung umgebaut. Diese Funktion erfüllte es nach einem Umbau, bei dem auch der jetzige Mitteleingang neu gestaltet wurde bis zum Kriegsausbruch jedoch nur ein Mal.

   

Der Reichstag zählt zu den markantesten und interessantesten Sehenswürdigkeiten von Berlin. Während der Sommermonate gilt der vor dem Reichstag gelegene Platz der Republik außerdem als ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Spaziergänger. Beeindruckend ist besonders die transparente und geradlinige Bauweise des gesamten Regierungsviertels. Gleichzeitig ist der Reichstag mit seiner begehbaren Glaskuppel ein Symbol für die Symbiose aus Geschichte und Gegenwart. Neben dem Brandenburger Tor  ist der Reichstag das Bauwerk, von dem aus die meisten historischen und politischen Entscheidungen für Deutschland gefallen sind:
Nachdem Berlin zur neuen Hauptstadt des Deutschen Kaiserreiches im Jahre 1871 ernannt wurde, war man auf der Suche nach einer neuen Heimat für das Parlament. So wurde nach Plänen des Architekten Paul Wallot in den Jahren von 1884 bis 1894 der Reichstag in der Nähe des Brandenburger Tores errichtet. m Sommer 1995 verhüllten die beiden Verhüllungskünstler Christo und Jeanne-Claude den Reichstag und lockten mit diesem Kunsthappening viele Besucher an. Nach Beendigung dieser spektakulären Verhüllung wurde der Reichstag nach den Plänen des britischen Architekten Sir Norman Foster komplett neu ausgebaut und unter anderem mit einer riesigen begehbaren Glaskuppel versehen. Nach dem Umzug des Regierungssitzes nach Berlin wurde der Reichstag auch wieder Heimat des deutschen Parlamentes, dem Bundestag. Im Reichstag finden auch gelegentlich Ausstellungen zu verschiedenen Themen statt. Außerdem wird die Grünfläche vor dem Reichstag von vielen Berlinern als Liegewiese genutzt.

   

Die Kuppel besteht aus 24 Hauptstahlrippen, die auf einem unteren Ringträger aufgelagert sind und oben durch einen weiteren gefasst werden. Die Stahlrippen haben einen Dreiecksquerschnitt, der im unteren Bereich konstant ist bis zum oberen Ringträger verjüngt. Die Horizontalaussteifung wird durch insgesamt 17 Stahlringe gebildet, die im gleichmäßigen Abstand an der Außenseite der Hauptstahlrippe aufgesetzt werden. Die Horizontalprofile sind wesentlicher Bestandteil
          der Fassade und dienen der Auflagerung der Verglasung sowie der Aussichtsplattform.
 Die Verglasung der Kuppel ( ca. 3000 qm ) besteht aus 17 übereinander liegenden Reihen von Glasscheiben (24 mm) mit jeweils 24 Scheiben (5,10 * 1,70 m) Die einzelnen Reihen sind schuppenartig übereinander angeordnet. Daraus sich ergebene Zwischenräume sind weitgehend ebenfalls verglast. Zur besseren Durchlüftung der Kuppel bleiben die Zwischenräume der unteren vier Reihen verglast.

   

Blick von der Terrasse im Bundestag auf das Bundeskanzleramt.

Das Bundeskanzleramt ist eines der imposantesten Bauwerke im neu entstandenen Regierungsviertel. Der große weiße Bau ist Teil des "Bandes des Bundes", das die neuen Gebäude mit einander verbindet, und steht zudem im architektonischen Dialog zum historischen Gebäude des »Reichstages.

Aufgabe des Bundeskanzleramtes ist es, die für die Arbeit des Bundeskanzlers erforderlichen Informationen zu beschaffen und bereitzuhalten. Dies geschieht vor allem durch engen Kontakt zu den Bundesministerien.

   

Ein - und Ausblicke in der Kuppel vom Bundestag.

Marianne beim Rundgang in der Kuppel.

   
Das Alte Museum zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Mit seiner klar gegliederten äußeren Form und inneren Struktur folgt es dem Gestaltungskanon der griechischen Antike und verkörperte damit die Idee eines Museums als Bildungseinrichtung für das Bürgertum. Der Architekt entwickelte die Pläne für das Alte Museum schon 1822 und 1823, aber erst 1825 konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden, die bis 1828 dauerten. Am 3. August 1830 wurde es seiner Bestimmung übergeben. Das auf einem Sockel stehende, zweigeschossige Gebäude hat eine Länge von 87 Metern und eine Breite von 55 Metern. Die an der Front des Gebäudes angebrachte Weihinschrift lautet: FRIDERICVS GVILHELMVS III. STVDIO ANTIQVITATIS OMNIGENIAE ET ARTIVM LIBERALIVM MVSEVM CONSTITVIT MDCCCXXVIII ("Friedrich Wilhelm III. hat zum Studium der Altertümer jeder Art sowie der freien Künste 1828 dieses Museum gestiftet").

   

 

Die Figur: der Kämpfer aus Bronze von 1834

Das Alte Museum gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Klassizismus und als eines der bedeutendsten Werke Schinkels. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

   

Bereits in der Vorgeschichte Ägyptens entstanden Felsbilder und keramische Malereien. Doch die typischen Merkmale der ägyptischen Malerei sind im Wesentlichen aus Funden in Grabkapellen der Pharaonenfamilien und hoher Beamter bekannt. Die Wandbilder in den Gräbern sollten die Seele des Toten an ihr Leben auf der Erde erinnern und deren Wirklichkeit darstellen, ohne sich auf das Individuelle zu beziehen, und die Toten mit dem „umgeben“, was sie zu Lebzeiten besessen hatten. Der zweite große Themenbereich der ägyptischen Malerei zeigte Darstellungen der Götterwelt und des Totengerichtes.

Steinhauerarbeit etwa 1400 Jahre vor Chr., rechts in Stein gearbeitet: Echnaton und Nofretete.

   

 Nofretete, 1340 vor Christus. Im Alter von 19 Jahren soll sie den damals gerade mal 14-jährigen Echnaton geheiratet haben und gebar ihrem Mann sechs Töchter. Die generell starke Position der Frau im alten Ägypten wurde unter Echnaton für Nofretete besonders gesteigert. Sie wurde zu einer Art weiblichem Mitregenten gemacht, und zumindest symbolisch mit der pharaonischen Macht ausgestattet. Eine immer wahrscheinlichere Theorie ist, dass sie Echnaton entgegen allen bisherigen Annahmen überlebt hat und nach ihm den Thron bestieg.

Die Büste der Nofretete wurde am 6. Dezember 1912 bei Ausgrabungen von Ludwig Borchardt entdeckt und von Ägypten nach Berlin gebracht. Man erkannte sofort die vollendete Kunstfertigkeit und die Anmut dieser aus Kalkstein und Gips gefertigten, 47 Zentimeter großen Büste, die sich im Stil der Amarna-Kunst präsentiert. Sie wurde in Haus P 47, dem Atelier des Bildhauers Thutmosis, zusammen mit einer Reihe von unvollendeten Kopien und weiteren Gipsköpfen, gefunden. Ägypten forderte sie mehrfach zurück. Sie befand sich bis Anfang 2005 im Ägyptischen Museum in Berlin in Charlottenburg. Seit dem 13. August 2005 ist sie wieder auf der Museumsinsel. Vorerst im Alten Museum, bevor sie endgültig im Jahr 2009 in das bis dahin restaurierte Neue Museum zurückkehrt.

   

links; Ägyptische Holz - Mal - und Schnitzkunst 1000 Jahre vor Christus.

rechts; eine Skulptur, wahrscheinlich Hatschepsut ist die Gemahlin Thutmosis II. Als er starb übernahm sie zunächst die Regentschaft, da Thutmosis III., der eigentliche Anwärter auf den Thron, noch zu jung war. Nach zwei Jahren ließ sich Hatschepsut jedoch selbst krönen und bestieg als Pharao den Thron. Bei den Krönungsfeierlichkeiten trug sie lediglich den traditionellen Schurz, der Oberkörper blieb frei.

   

Die Museumsinsel

Der nördliche Teil der Spreeinsel war im Mittelalter eine sumpfige Flussaue. 1797 griff König Friedrich Wilhelm II. den Vorschlag des Archäologen und Kunstprofessors Alois Hirt auf, ein Museum für die Ausstellung antiker und neuzeitlicher Kunstschätze zu errichten. Karl Friedrich Schinkel legte 1822 die Pläne für den Neubau vor, die eine umfassende Neuordnung der nördlichen Spreeinsel zur Folge hatten. Als erster Bau auf der Museumsinsel entstand 1830 das Alte Museum, das zugleich auch Preußens erstes öffentliches Museum wurde. Im Jahre 1859 wurde das königlich-preußische Museum (heute Neues Museum) eröffnet. 1876 folgte die Nationalgalerie, (heute Alte Nationalgalerie), 1904 das Kaiser-Friedrich-Museum (heute Bodemuseum, 1960 umbenannt nach dem deutschen Kunsthistoriker Wilhelm von Bode ) an der Spitze der Insel und 1930 das Pergamonmuseum.

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